Gaumenfreuden wohin
das Auge reicht...
Heimisches hat Vorrang. Es genügt uns nicht nur, dass ein Produkt gut ist – es muss sehr gut sein, und wir wollen es frisch aus der Region ohne lange Transportwege. Daher kommen zur überwiegenden Mehrheit nur Kärntner Produkte auf den Teller:
Nachbericht zum Bierfestival 2011
Das Warten lohnte sich!! Zur Freude vieler Bierliebhaber veranstaltete am 3. und 4. Juni 2011 Uli Bacher wieder ein stimmungsvolles Bierfestival. Er scheute keine Kosten und Mühen, um eine Heerschar von verschiedenen Brauereien vom ganzen Kontinent einzuladen. Nicht weniger als 14 Brauereien schenkten 60 Biere aus. Der Bogen spannte sich von Deutschland über Holland nach England - und über Tschechien wieder zurück nach Österreich. Bewusst wurde auf ganz große Brauereien verzichtet. So konnte die Vielfalt der kontinentalen Bierlandschaft hervorgehoben werden. Sie zeigte, dass hinter jeder Brauerei ganz normale Menschen stehen, die mit größtmögichem Einsatz und ganzer Energie zu ihrem Bier stehen. Das Beste war - von jeder Brauerei war mindestens eine Person anwesend. Viele HobbybrauerInnen nutzten die Gunst der Stunde um mit den Fachleuten zu diskutieren, sich Tipps zu holen und Anregungen mit nach Hause zu nehmen.
Bei den jazzigen Klängen der Bluesbreakers am Freitag und den Bluesnigls am Samstag swingten einige Anwesende mit, andere unterhielten sich angeregt über die Genusserfahrung der verschiedenen Biere. Denn - viele kleine Brauereien hieß auch viele unterschiedliche Bierstile - und das war die eigentliche Sensation der Festivals. Es gab die Möglichkeit an einem Abend vom tschechischem Pilsner, über steirisches Kirschenbier, fränkisches Landbier, niederländisches Tappistenbier, Mühlviertler Gewürzbier, acht verschiedene Weißbiere (darunter eine Weltpremiere: die Gailtaler Weisse), englisches India Pale Ale bis hin zum Wilderer Bier, ausgebaut im Bourbon Barrel - alles glasweise zu verkosten. Unter den Bieren waren einige European Beer Star Sieger - der höchsten Auszeichnung, die man in Europa für sein Bier erhalten kann. Bei diesen vielen Köstlichkeiten musste man einfach an beiden Abenden kommen und gustieren! "The Durham Brewery" brachte sogar ihr eigenes Equiment mit. Fasziniert schauten die Besucher Steve zu, wie er sein Bier mit dem original englischen Zapfhahn - hand pump - zapfte. Neugierige Blicke zog auch das grüne Nesselbier der tschechischen BierIG auf sich, es zu trinken, wagten nur wenige. Das Trappistenbier, ausgebaut im Eichenfass mit 10 Vol.% , genoss man am besten gegen Ende des Abends. Etliche Damen tranken die Biere nur nach der Schönheit der Gläser - die etwas andere Art einer Bierverkostung.
Viele der Anwesenden brachten Freunde mit und so wurde die Runde der Bierliebhaber noch größer. Unter den zahlreichen Besuchern entdeckte man auch den Bierpapst, Herrn Conrad Seidl. Er fühlte sich unter den bierliebenden Kärntnern sichtlich wohl. Die BierIG Präsidentin, Frau Helene Hanghofer, genoss die Tage in Kärnten und war begeistert vom Kärntner Bierfestival in der Gartenrast. Sie schwärmte, dass Herr Uli Bacher, BierIG Präsident Süd, ständig bemüht ist, Brauereibesuche zu organisieren und zu Veranstaltungen zu fahren, um die Mitgliederzahl der BierIG zu erhöhen. Die Brauereien mit der zum Teil sehr weiten Anreise, damit sie ihre Biere beim Kärntner Bierfestival präsentieren konnten, waren: Biermanufaktur Bugelmüller, Brauerei Hofstetten, Herzog Hofbräu, Hirter Privatbrauerei, La Trappe - Trappist, Loncium, Murauer, Privatbrauerei Schnaitl, Privatbrauerei Reh, Private Landbrauerei Schönram, Schneider Weisse, SPP - die tschechische BierIG, The Durham Brewery und Villacher Brauerei.
Ein hopfiges und malziges Wochende ging gemütlich zu Ende. Bis zum nächsten Bierfestival mit ausgewähltem Biersortiment in der Gartenrast, brauchen Bierliebhaber nicht zu warten. Also, bis demnächst in der "bierigen" Gartenrast!
zum Fotoalbum "Bierfestival 2011"
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